Genealogie – Ahnenforschung – Familienkunde                                -   Eine Hilfswissenschaft der Geschichtswissenschaft. Keiner in diesem Kreis will „Hilfswissenschaftler der Geschichtswissenschaft“ sein. Sondern aus ganz persönlichen Gründen nur etwas mehr über die eigene Familie, die Vorfahren und die Vergangenheit zu erfahren.  Aber wie wird man zum Familienkundler? Wie kommt man an Informationen? Wie geht man auf der Suche nach Informationen vor? Erste Schritte können dabei vielleicht klein anmuten, leisten aber oft schon wichtige Hinweise. Der fast vergessene Schuhkarton im Keller oder auf dem Speicher mit alten Fotos (hoffentlich beschriftet), mit Geburts-, Heirats- und Todesanzeigen ist oft Anlass für die ersten Erkundungen. Die nächsten Schritte sollten Fragen innerhalb der Familie sein, nach Fotos, Dokumenten oder Wissenswertem zur Familie. So kann hier schon ein Fundament zur weiteren Forschung gelegt werden. Weitere Auskünfte (meistens kostenpflichtig) bieten das Standesamt mit seinen interessanten Nebenakten, das Grundbuchamt zu Grundstücks- und Eigentumsfragen, das Stadtarchiv aus Steuerlisten, Bürger- und Handwerkerrollen, das Kirchenarchiv mit seinen zu allen Lebensbereichen umfassenden Aufzeichnungen sowie das Hauptstaatsarchiv zu Gerichtsakten und Notarurkunden. Besondere Forschungsmöglichkeiten leistet das Internet mit seinen verschiedenen Genealogieforen. Hier können zu vielen Siedlungsgebieten Fragen und Suchbegriffe zur Familie eingestellt werden. Der Geschichtsstammtisch Leichlingen bietet bei allen Fragen der Familienforschung gerne Unterstützung an, auch bei der Übertragung von schwer lesbaren Schriftstücken. Bei all dem wünschen wir jedem Einzelnen natürlich viel Forscherglück und viele spannende und interessante Antworten auf unzählige Fragen. (Gerd Weiland)
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